B3 neu: Rückschritt ist kein Fortschritt

Letztes Jahr im August machte sich unser Fraktionsvorsitzender für unseren Bürgermeister Karsten Mußler auf den Weg nach Stuttgart zum Verkehrsministerium, um sich unter anderem mit dem Verkehrsminister Winfried Hermann und den Bürgermeistern der Region zu treffen. Thema der Zusammenkunft war die Ortsumgehung der B3 und die weitere Vorgehensweise.

Nach zwei informativen Stunden verließ man den Tagungsraum mit einem guten Gefühl, einem Gefühl, dass sich in näherer Zukunft etwas bewegen wird.

Man versprach, dass fertig geplante Vorhaben durchgeführt werden, obwohl man nicht im bevorzugten Bedarf aufgeführt ist.

Ein in unseren Augen falsch erschienener Pressetext, der diese getroffenen Aussagen in Frage stellte, lässt einen nachdenklich werden, ob die Zusagen beim Zusammentreffen ernst gemeint waren.

Heute, ein Jahr später wurde seitens der Landesregierung ein eigener Bewertungs- und Priorisierungsmaßstab aufgestellt, der uns in den nicht bevorzugten Bedarf einstuft bis 2025 und das, obwohl entsprechende Gelder bereits zur Verfügung gestellt wurden. Wir warteten ein Jahr vergeblich.

Der Lichtblick, mit dem Daimler Presswerk Kuppenheim schneller zum Zuge zu kommen erscheint jedoch nach solchen Abläufen absolut fraglich.

Die Verkehrssituation in Kuppenheim spitzt sich weiter zu und duldet keinen Aufschub auf 2025. Wir fordern die Landesregierung auf, ihre Versprechungen zeitnah in Taten umzusetzen und somit endlich einzulösen.

Auch wir, die FWG werden uns jeglicher Maßnahme fraktionsübergreifend anschließen, um uns in Stuttgart Gehör zu verschaffen.