Besuch beim Angelsportverein Rastatt - Fische und Natur -
Alles über das Angeln -
Mit der Waldpädagogin in den Wald

Auch in diesem Sommer, am Samstag, den 3. August, wurden von der FWG Kinder zum Ferienprogramm eingeladen. Im Naturparadies des Angelsportvereins Rastatt verbrachten sie begeistert vier erlebnisreiche Stunden.



Die Kinder wurden in zwei Gruppen eingeteilt, eine Gruppe erkundete mit der Waldpädagogin Frau Schreier den umliegenden Wald, während sich die andere Gruppe mit Angeln am Münchfeldsee und „alles um die Fische" beschäftigte. Nach ca. 2 Stunden wurde gewechselt.
Die Betreuer des ASV, Werner Dautner und sein Team, hatten ein sehr interessantes Programm vorbereitet mit dem persönlichen Angeln als Höhepunkt. Zuerst erfuhren die Kinder der ersten Gruppe in Bildern und Modellen viel Wissenswertes über die verschiedenen Fischarten.

Danach begann das lang erwartete Angeln. Für jedes Kind war eine Angel vorbereitet mit Schnur, Blei und Haken. Mit der Futterschleuder wurde das Anfütterungsfutter in den See geschleudert. Die Angeln wurden vom Verein zur Verfügung gestellt

Am Ufer verteilt, zeigten die zahlreichen Betreuer aus dem Verein den Kindern den Umgang mit der Angel. So einfach war das nicht. Schwierig war das Futter am Haken zu befestigen und das richtige Einsetzen des Schwimmers in das Wasser. Als Köder dienten Maden. Sehr gespannt und aufmerksam beobachteten die Kinder die Bewegung des Schwimmers. Gespannt warteten sie auf ihren ersten Anbiss. Jedes Kind hatte mindestens einen Fisch gefangen, manche noch mehr. Außer dem Sonnenbarsch (Räuber der Brut) wurden alle Fische wieder in den See gesetzt. Besonders bemerkenswert war das Gefühl der Kinder für die Natur und ihr besorgter Umgang mit den gefangenen Fischen.


Auf spannender Erkundungstour mit der Waldpädagogin

Die 2. Gruppe wanderte mit Frau Schreier, einer Waldpädagogin durch den naheliegenden Wald. Sie hatte ein Tiersuchspiel vorbereitet, bei dem sie Bilder von Tieren im Wald versteckte und verschiedene Tierfelle von Dachs, Fuchs und Reh. Sie erklärte den Kindern den Unterschied zwischen Sommer-und Winterfell. Mit einer Lupe konnten Insekten genau studiert werden. An Beispielen zeigte Frau Schreier auch die Folgen des Waldsterbens. Besonders unter der starken Trockenheit müssen die Bäume sehr leiden. Auch auf die erhöhte Waldbrandgefahr wurde hingewiesen. Beim Durchqueren des Waldes erfuhren die Kinder viel Wissenswertes über die Tiere des Waldes, ihren Lebensraum, das Holz des Waldes und seine Feinde, über die besondere Waldflora, auch über Insekten. Besonders aufregend war die Tierbildsuche.

Als alle Kinder gegen 13.00 Uhr wieder am See eingetroffen waren, konnten sie mit Getränken, Grillwürsten und Gemüsesnacks ihren Durst und Hunger stillen. Die Bewirtung übernahm die FWG.
Organisator Paul Götz bedankte sich mit viel Lob und Anerkennung bei den Betreuern des ASV Vorstandes für ihren großen Einsatz und die abwechslungsreiche Gestaltung der Freizeit, ebenfalls bei der Waldpädagogin Frau Schreier für das interessante Waldabenteuer. Der FWG liegt es am Herzen mit dieser Ferienzeitgestaltung die Kinder für die Natur sensibel zu machen.
Der Vormittag gab einen Einblick in die wertvolle Arbeit des ASV Rastatt mit seinem neuen Clubhaus, besonders auch in die verantwortungsvolle Pflege seines Naturgeländes mit dem wertvollen Seebiotop.
Ein Lob gilt auch den Kindern für ihr positives Verhalten in Umgang mit der Natur.
Die Freien Wähler bedanken sich bei Paul Götz, der seit vielen Jahren immer wieder diese erfolgreiche Veranstaltung vorbereitet hat.


Der Vorstand
FWG Kuppenheim-Oberndorf
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